Release: Fund-o-Mat 0.2


Gerade eben habe ich das zweite Release der Software für die Verwatung von Anträgen auf Forschungsgelder gemacht. Die neue Version bringt vor allem einige Bugfixes, die in vielen Serverumgebungen die Installation erst ermöglichen.

Hier ist die vollständige Liste der Neuerungen:

  • Kompatibilität mit MySQL 5.x hergestellt
  • Bugs gefixt, die u.U. die Installation verhindern konnten
  • Code aufgeräumt
  • Link zum Bearbeiten von Imports entfernt, da nicht benötigt
  • Versionsnummer im Footer hinzugefügt

Und hier geht’s zum direkten Download: http://fund-o-mat.googlecode.com/files/fund-o-mat02.zip



Bioinformatics 3


Dozenten: Prof. Dr. Volkhard Helms und Dr. Tihamér Geyer
Semester: Winter ‘10/’11
Website: http://gepard.bioinformatik.uni-saarland.de/teaching/ws-2010-11/bioinformatik-iii

Die beiden Dozenten hielten jeweils etwa die Hälfte der 22 Vorlesungen. Beide verstanden es sehr gut, den Stoff interessant und verständlich vorzutragen. Der Stoff von Bioinformatik 3 konzentriert sich auf integrierte Biologie und Systembiologie - Themen die ansonsten im Studium etwas zu kurz kommen. Hier erhält man eine solide Einführung in biologische Netzwerke sowie die Simulation biologischer Prozesse. Um den Stoff zu vertiefen, empfiehlt es sich Professor Helms Buch zum Thema zu kaufen:
Principles of Computational Cell Biology

Der Aufbau der Vorlesung entspricht weitgehend dem üblichen Schema einer 9-Punkte-Vorlesung:

  • 2x pro Woche gibt es 1,5 Stunden Vorlesung
  • 1x pro Woche gibt es ein Übungsblatt (allein oder zu zweit zu bearbeiten, 50% der Punkte zur Klausurzulassung benötigt)
  • 1x pro Woche gibt es ein Tutorial (dauerte meistens keine ganze Stunde, 1x Vorrechnen zur Klausurzulassung notwendig)
  • 1 Klausur zum Semesterende

Zusätzlich gab es über das Semester verteilt 4 so genannte Minitests. Diese entsprechen allerdings eher Teilklausuren, denn sie waren nicht nur relativ anspruchsvoll, sondern sie machen insgesamt auch die Hälfte der Endnote aus. Dabei zählen nur die 3 besten Noten.

Vom Aufwand her ist die Vorlesung angemessen. Für die Übungsblätter gibt es immer Einiges zu Programmieren. Dabei wird Python verwendet. Teilweise waren die wöchentlichen Aufgaben schon fast ein wenig zu viel. Wenigstens wurde vor den Minitests immer eine Übungsblatt-Pause eingelegt, so dass uns die Doppelbelastung Programmieren/Lernen erspart wurde. Die Tests und Klausuren waren vom Inhalt her sehr gut auf die Vorlesungen abgestimmt, das heißt also durch gute Vorbereitung leicht zu schaffen.

Insgesamt war es eine gut vorbereitete und strukturierte Vorlesung, die Spaß gemacht hat und definitiv empfehlenswert ist.

Interessanterweise wurden uns die Ergebnisse der Vorlesungsevaluation zur Verfügung gestellt.


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