[Update] Sommerfest


Das Sommerfest wurde auf Donnerstag, den 1.7. vorverlegt.

Außerdem wird zusammen mit den Informatikern und Mathematikern gefeiert.
Der Ort des Geschehens wurde auf den Platz vor dem Gebäude unserer neuen Bibliothek verlegt.



Sommerfest der Bioinformatik


Am 7.7.2010 findet wieder das jährliche Bioinfos-Sommerfest statt. Dabei gibt es Schwenker, Salate und etwas zum Trinken. Sogar an Vegetarier ist gedacht, für sie gibt es gegrillten Feta. Ein paar Bierzeltgarnituren bieten Sitzgelegenheiten. Bei dem Fest geht es immer ganz gemütlich zu, jeder kann sich da wohlfühlen.
Wer also Zeit hat, sollte an diesem Mittwoch zwischen 11 und 22 Uhr mal auf dem Platz zwischen MPI- und Informatikgebäude vorbeischauen.



Absolventenfeier Deluxe


Es war schon ein würdiger Abschluss für ein Studium:
Am 28. Mai wurden in der Aula der Saarland-Universität die Informatik-Absolventen des vergangenen Semesters gefeiert.

Festliche Reden mit kleinen Schönheitsfehlern

Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Rede des Vizepräsidenten für Forschung und Technologietransfer Prof. Dr. Matthias Hannig. Der Mediziner vertrat in Frack und weißer Fliege würdevoll den Universitätspräsidenten Prof. Dr. Volker Linneweber, der wohl verhindert war.

Matthias Hannig

Seine Rede war trotz der anfänglichen Ankündigung, dass es heute um die Absolventen und deren Leistungen und Zukunft gehe, eher ein Loblied auf die saarländische Informatikausbildung. Er schwärmte von den Chancen, die sich zukünftig beispielsweise aus der Anwendung von Algorithmen auf Sammlungen medizinischer Daten ergeben würden. Dabei entging ihm offenbar die Tatsache, dass genau solche Anwendungen in der Bioinformatik bereits realisiert werden.
Auch über die Bemerkung, wir sollen die Kunde von der hohen Qualität des Informatikstudiums in Saarbrücken “ins Reich” hinaustragen, konnte man etwas irritiert sein. Dennoch kam insgesamt eine festliche Stimmung auf.

Danach hielt Prof. Dr. Holger Hermanns, Dekan der Mathematik- und Informatikfakultät, einen Vortrag über Informatik in allen möglichen Anwendungsgebieten. Schließlich wollte er den in Scharen angereisten Eltern gerne verständlich machen, wozu die von ihnen finanzierte Ausbildung in Zukunft gut sein wird.

Holger Hermanns

Diverse Negativbeispiele zeigten, dass durch Fehler in der Programmierung mittlerweile große Geldmengen vernichtet werden können (Kursstürze, explodierende Raketen, …) - natürlich ein Ausweis für die enorme Relevanz dieses Bereichs. Hoffentlich haben die Eltern da keine Angst bekommen.

Fleißiges Händeschütteln

Im Anschluss wurden zwei Absolventen für ihre herausragenden Leistungen geehrt:

  • David Spieler
    Er erhielt als Auszeichnung für seinen exzellenten Masterabschluss in Informatik die Günter-Hotz-Medaille. Seine Abschlussarbeit “Model Checking of Oscillatory and Noisy Periodic Behavior in Markovian Population Models” hat er bei Dr. Verena Wolf und Prof. Holger Hermanns geschrieben.
    David Spieler
  • Radu Curticapean
    Für seine Bachelorarbeit “Clustering-based Audio Segmentation with Applications to Music Structure Analysis” bei Dr. Meinard Müller erhält er den Bachelor-Preis.

Danach erhielten alle Absolventen ihre Urkunden. Es wurden fleißig Fotos gemacht (auch von einem professionellen Fotografen) und Hände geschüttelt. Interessant zu beobachten war, dass tatsächlich alle 35 Abschluss- und Doktorarbeiten in Englisch verfasst worden waren, obwohl das zumindest im Bachelor optional ist.
Das anschließend aufgenommene Gruppenfoto der Absolventen wird demnächst hier veröffentlicht.

Hungrig und neugierig

Zum Ausklang gab es - wie auf der Einladung angekündigt - ein “festliches Buffet”, leider ohne die ebenfalls angekündigte musikalische Begleitung. Spätestens beim Buffet wurde klar, dass sich die Organisatoren wirklich richtig Mühe gegeben hatten. Ein Blick in die Speisekarte macht hungrig und neugierig:

Salate

Israelischer Fenchelsalat mit Frühlingslauch, Chili und Minze in saurer Sahne

Tabouleh (Couscoussalat mit Paprike, Oliven, Tomaten, Minze und Schafskäse)

Linsensalat mit Frühlingslauch, Koriander und Garnelen

Lauchsalat mit getrockneten Aprikosen

Vorspeisen

Zander und Lachs gebeizt mit Limetten, Chilistreifen und Haselnüssen

Gefüllte Tomaten mit Paprika, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel und Schafskäse

Pikant gewürzte Hackfleischspieße auf Tomaten und Zwiebeln

Tranchen von rosa gebratener Entenbrust

Gebratene Zucchini- und Auberginenscheiben

Kichererbsenpüree mit Sesam

…dazu reichen wir Harissa, Feigenchutney, Sesam-Knoblauch-Dip, orientalischen Minzdip, Joghurtdip mit Chili, Ingwer und Knoblauch

Hauptspeisen

Hähnchenbruströllchen, gefüllt mit Mandeln und Fetakäse, in Orangensauce, dazu Safranreis

Lammragout mit Aprikosen, Rosinen, Feigen und Nüssen, dazu Couscous

Gebackener Rotbarsch auf Staudensellerie-Tomaten-Gemüse mit Knoblauch und Kreuzkümmel, dazu gebratener Zwiebelreis

Gemüsecurry mit Blumenkohl, Möhren, Erbsen, Zucchini, dazu Salzkartoffelschnitze

Desserts

Persischer süßer Reis mit Pistazien, Zimt und Granatapfelkernen

Fruchtsalat mit Mandeln, Sultaninen, Honig, Minze und Walnüssen

Birnengratin mit Vanillesoße

Wow!

Und so sieht eine frisch gebackene “Bachelor of Science in Bioinformatik” aus:

Eva Kranz, B.Sc. Bioinformatik



Softwarewerkzeuge der Bioinformatik


Dozenten: Prof. Dr. Volkhard Helms, Dr. Tihamér Geyer
Semester: Winter ‘09/’10

Website: http://gepard.bioinformatik.uni-saarland.de/teaching/previous-semesters/ss-2009/sww-bioinformatik/sww-bioinformatik-ss09

Im Bioinformatikstudium muss man viel programmieren. Das ist auch gut so. Dennoch hatte ich häufig das Gefühl etwas zu verpassen, denn nur sehr wenige Vorlesungen beschäftigen sich mit der Anwendung von Bioinformatiksoftware. Trotzdem wird erwartet, dass man zumindest die verbreiteten Tools, wie beispielsweise Proteindatenbanken und Alignmentsoftware benutzen kann, wenn es notwendig ist. Und notwendig wird es meistens spätestens bei der Abschlussarbeit.

In Softwarewerkzeuge lernt man nun genau das. Neben der Vorlesung gilt es 3 Projekte zu bearbeiten, jeweils in Zweiergruppen. Die Aufgaben bestehen aus kleinen Forschungsaufträgen, die man mit Hilfe von gängiger Bioinfo-Software lösen kann. So lernt man beispielsweise ClustalW und BLAST gut kennen.
Wenn man sich bei den Projekten Mühe gibt, kann man damit sogar am Schluss seine Note verbessern.

Um den Schein zu bekommen, muss man aber eigentlich nur die Klausur zum Ende der Vorlesung bestehen, was auch jeder schaffen kann. Wer den Bachelor mit der Vertiefungsrichtung “Angewandte Bioinformatik / BI” abschließen will, sollte darauf achten, dass diese Vorlesung dann als Praktikum der Bioinformatik verpflichtend zum Vorlesungsplan gehört.



Studiengebühren vor Wiedereinführung?


Offenbar hat die Regierung einen Antrag für das nächste Landtagsplenum vorbereitet, der darauf hinausläuft wieder Studiengebühren für die Mehrzahl der Studenten einzuführen.

Es soll lt. Saarbrücker Zeitung nicht nur eine Gebühr auf ein Zweitstudium erhoben werden, sondern auch für Langzeitstudenten. So weit hatte es die Regierung schon kurz nach der Regierungsbildung angekündigt. Dass man unter Langzeitstudenten jetzt allerdings alle Studenten versteht, die die Regelstudienzeit überschreiten, ist neu.

Das Wort Regelstudienzeit leitet sich leider nicht davon ab, dass es die Zeit ist, in der Studenten in der Regel mit dem Studium fertig werden… Es ist eine willkürlich festgelegte Anzahl von Semestern, die von mehr als der Hälfte der Absolventen überschritten wird.



Prof. Wahlster stellt Forderungen an Ministerpräsident Müller


Zum dritten Mal tagte gestern das Wirtschaftspolitische Forum der CDU Saar, und zwar auf dem Campus, im Gebäude des DFKI. Dort diskutierte der DFKI-Leiter und erfolgreiche Forscher Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster mit dem saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller.

Eine besonders kontroverse Diskussion war nicht zu erwarten, denn der Professor und der Politiker kennen sich schon lange und sind sich in vielen Belangen einig. Im Jahr 2004 kürte Müller Wahlster zum Saarlandbotschafter. So fand Müller sogar die 4 Forderungen, die Wahlster an ihn in seiner Funktion als Regierungschef stellte, bescheiden.

Wahlsters Forderungen beziehen sich alle auf die an der Uni geleistete Spitzenforschung:

  1. In Zukunft soll es mehr öffentlich-private Partnerschaften im Umfeld der Universität geben.
  2. Komplementärfinanzierung
  3. Bereitstellung von Personal
  4. Langfristige Finanzierungszusagen

Ich höre in diesem Semester Wahlsters Vorlesung zum Thema Künstliche Intelligenz.
Bisher stellt sich mir die Veranstaltung als gut organisiert und thematisch weit gefächert und sehr interessant dar.



Absolventenfeier der Informatik (und Bioinformatik)


Am 28. Mai 2010 findet die nächste Akademische Abschlussfeier der Informatik statt. Dort werden den Absolventen des vergangenen Semesters in feierlichem Rahmen ihre Zeugnisse übergeben. Die geladenen Gäste (Absolventen + Anhang, Dozenten, vermutlich weiterer “staff”) werden darum gebeten, sich in Schale zu werfen.

Neben der Zeugnisvergabe wird es auch eine Würdigung der besten Absolventen geben. So wird zum Beispiel die Günter-Hotz-Medaille an die besten Master-Thesis-Verfasser (oder falls es noch welche gibt auch Informatik-Diplomanden) verliehen. Die besten Bachelors erhalten den FdSI-Bachelor-Preis, zu dem neben einer Urkunde auch ein Büchergutschein gehört. Diese Auszeichnungen sponsern die Freunde der Saarbrücker Informatik e.V.



Einweihung Campus-Center


Im April wird ein Studenten-Traum wahr: Am 22. öffnen sich die Pforten des Campus-Centers, eines zentralen Anlaufpunkts für diverse studentische Verwaltungs-Anliegen. Teilweise fühlte man sich bei Erledigungen rund ums Studium wie im “Haus, das Verrückte macht” aus einem der Asterix-Filme. Nun ist es wenigstens nicht mehr ein “Campus, der Verrückte macht”, und man muss nicht noch zusätzlich einen Marathon im bergigen Gelände absolvieren.

Das neue Gebäude hat u.a. folgende Einrichtungen:

  • Studienberatung
  • International Office
  • Bank 1 Saar inkl. Geldautomat
  • Kartenbüro
  • IT-Service
  • Zentrum für Schlüsselkompetenzen
  • AStA-Studentenraum
  • Psychologisch-psychotherapeutische Beratungsstelle
  • Café Unique
  • …und gleich um die Ecke in A4.2: das Studierendensekretariat.

Campus-Center



Neuer Studiengang Medieninformatik


Ab dem Wintersemester 2010/2011 wird das Angebot an Informatik-Studiengängen an der Uni des Saarlands um eine Geschmacksrichtung erweitert: Medieninformatik.
Als möglicher Koordinator kommt vermutlich Prof. Dr. Antonio Krüger in Frage: Er leitet am DFKI das “Innovative Retail Laboratory” und forscht u.a. intensiv im Bereich Mobile Computing.

Damit wird das bestehende Angebot abgerundet (Bioinformatik B.S./M.S., Computational Engineering of Technical System COMET M.S., Computerlinguistik B.S., Computer- und Kommunikationstechnik B.S./M.S., Informatik B.S./M.S./LA, Language Science and Technology M.S., Visual Computing M.S. und Wirtschaftsinformatik B.S./M.S.).

B.S. => Bachelor of Science
M.S. => Master of Science
LA => Lehramt



Forschungsgruppe von Jan Baumbach


Unter der Führung von Dr. Jan Baumbach wurde am MPI die Forschungsgruppe Computational Systems Biology eingerichtet.

Erforschen will man die Systembiologie, evolutionäre Sequenz- und Netzwerkanalyse, graphbasierte Analyse und Modellierung biologischer Netzwerke, Sequenz-Clustering, die Entdeckung von Sequenzmotiven, sowie Metabolomics.

Nächste Seite »

Impressum