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Psychologen und Informatiker zu Meistern der Bildungstechnologie
Im kommenden Wintersemester 2011/12 wird es an der Universität des Saarlandes wieder einen neuen Informatik-nahen Studiengang geben. Ab dem 1.10. kann man einen Master of Science in Educational Technology machen.
Der Studiengang ist nicht konsekutiv, das heißt, es gibt kein gleichnamiges Bachelorstudium, das inhaltlich die gleiche Ausrichtung hätte. Den Master in Bildungstechnologie kann machen, wer bereits einen Studienabschluss in einem Fach wie Psychologie oder Informatik u.ä. vorweisen kann. Auch Absolventen der diversen bildungswissenschaftlichen Studiengänge sind willkommen. Hier wird es also richtig interdisziplinär zugehen!
Inhaltlich soll es sowohl um bildungswissenschaftliche, als auch computerwissenschaftliche Methoden gehen. Konkretere Beispiele umfassen die Gestaltung virtueller Lernumgebungen oder die Erforschung des Wissenserwerbs in Zeiten
sozialer Netzwerke.
An der Ausbildung beteiligen werden sich neben den Fachrichtungen Informatik und Bildungswissenschaften auch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), sowie die ebenfalls in Saarbrücken ansässige Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW).
Zukunftschancen durch Disruption
Wenn die ersten Absolventen des neuen Studiengangs in etwa 2 Jahren auf den Arbeitsmarkt kommen, werden sie genug zu tun haben. Bei der digitalen Abbildung unserer Umwelt gilt es im Bereich der Bildung und des Lernens noch viele schwierige Aufgaben zu lösen - und einen großen Markt zu erobern. In Schulen und Universitäten hinkt man in Deutschland hinter anderen hoch entwickelten Ländern her, was die Nutzung der Vorteile der neuen Technologien angeht.
Aber nicht nur in Deutschland gibt es noch viel zu tun. Ein Beispiel dafür, dass richtig große Modernisierungen auch im internationalen Bildungsbereich noch möglich sind, ist die neueste Ankündigung von Amazon: Für seinen e-Reader Kindle wird es demnächst ein Ausleihprogramm für Fachbücher geben.
Der Kindle allein ist schon eine gewaltige Innovation und verkauft sich inzwischen auch in Deutschland super. Das nun geplante Programm wird es dem Kindle-Besitzer ermöglichen, sich beispielsweise ein Lehrbuch, dass er nur für eine bestimmte Vorlesung benötigt, auch nur für den Zeitraum der Vorlesung “auszuleihen”. Der Preis für die Ausleihe soll dabei bis zu 80% unter dem Verkaufspreis des “echten” Buchs liegen.
So wie dieses Modell Wissen preiswerter und flexibler verfügbar macht, werden hoffentlich noch viele Neuerungen zukünftigen Generationen von Lernern das Leben leichter machen.
Wer sich für Spekulationen über die bevorstehenden Umwälzungen des Bildungssystems durch das Internet interessiert (und gut Englisch kann), dem will ich folgenden Artikel ans Herz legen:
Juli 18th, 2011
Categories: Studium | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Dozent: PD Dr. Michael Hutter
Semester: Sommer ‘11
Das Masterseminar ist eine eigenartige Veranstaltungsform:
Obwohl die Form des Leistungsnachweises die Selbe ist, wie bei einem “normalen” Seminar, gibt es hier wesentlich mehr Punkte zu holen. (Kurz zur Form: Man muss einen eigenständig erarbeiteten Vortrag in Englisch über ein abgegrenztes Gebiet der Bioinformatik halten. Dabei schwankt die Vortragszeit je nach prüfendem Lehrstuhl zwischen 30 und 45 Minuten, plus weiteren 15 bis 25 Minuten Diskussion. Eine zusätzliche schriftliche Zusammenfassung wird in der Regel nicht verlangt.
So weit - so normal.)
Inhaltlich allerdings ist das Masterseminar etwas diffiziler: Man soll hier eine geplante Masterarbeit vorstellen. Es handelt sich also nicht um eine Form des Rigorosums, bei dem man eine bereits eingereichte Abschlussarbeit verteidigt. Das Masterseminar wird VOR Verfassen der Masterthesis gehalten - oder zumindest vor deren Abgabe.
Es wird erwartet, dass man sich in ein angemessen anspruchsvolles Themengebiet eingearbeitet hat. Außerdem soll man optimalerweise eigene Ideen entfaltet haben und die wesentlichen Lösungsansätze für eine erfolgreiche Anfertigung der Masterarbeit eruiert haben.
Wenn das mal nicht etwas schwammig klingt…
Diese Ungenauigkeit führt gerne dazu, dass das Seminar später gehalten wird als nötig - entweder weil der Student bummelt und die Prüfungssituation lieber noch aufschieben will, oder weil der Betreuer den Studenten vom Vortrag zu lange abhält, weil er so die Arbeitskraft des Studenten noch länger für seine Forschung einsetzen kann.
Wenn man als Student Letzteres vermeiden will, findet man bei Dr. Hutter garantiert eine gute Betreuung. Er übt auf niemanden Druck aus schneller zu arbeiten als er will und kann, und wenn man sich für den Vortrag bereit fühlt wird er einen auch nicht unnötigerweise davon abhalten.
Das Seminar macht mit seinen 12 Credit Points immerhin ein Zehntel des gesamten Masterpensums aus und sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es wird erwartet, dass man optimalerweise folgende Punkte beachtet:
- Einhalten der Zeitvorgaben (dazu gehört auch pünktliches Erscheinen, wobei u.a. das Setup des Beamers zu berücksichtigen ist)
- Flüssiger, nicht zu schneller Vortragsstil
- Übersichtlich ausgearbeitete Folien mit Angabe der Seitenzahl
- Viele Bilder / Grafiken / Animationen, möglichst wenig Fließtext (lieber Stichpunkte)
- Zentrale Grafiken und Zitate werden korrekt gekennzeichnet (die Lehrstühle haben da sehr unterschiedliche Vorlieben… einfach fragen!)
- Erste Folie enthält Arbeitstitel, Veranstaltungsform, Semester, Institution, Betreuer und natürlich den Namen des Vortragenden
- Zweite Folie enthält eine (sinnvolle!) Gliederung des darauf folgenden Vortrags
- Die Gliederung besteht typischerweise in etwa aus folgenden Punkten: Einleitung | Problemstellung | Lösungsansatz | Ausblick
- Letzte Folie enthält ggf. Acknowledgements und Überleitung zur anschließenden Diskussion
- Nachdem mein Seminar als sehr gut bewertet wurde, enthalten die Folien sicher den ein oder anderen nützlichen Anhaltspunkt (auch wenn bei der Konvertierung in PDF einige Darstellungsfehler entstanden sind und eine Animation verloren gegangen ist): Download Masterseminar von Eva Kiszka (PDF)
Für die Diskussion ist es schwieriger allgemein gültige Tipps zu identifizieren.
Man sollte sich natürlich gut auf diesen wichtigen Teil der Prüfung vorbereiten, indem man zum Experten auf seinem Themengebiet wird, und indem man schon einmal überlegt, welche Fragen gestellt werden könnten. Wenn einem eine Frage einfällt, die man für sehr wahrscheinlich hält, kann es sogar Sinn machen, dafür eine zusätzliche Folie vorzubereiten, die man einfach hinten an seinen Vortrag anhängt und bei Bedarf zeigt.
Von einer Kommilitonin weiß ich, dass es gar nicht empfehlenswert ist, sich nach seinem Seminar bereits erleichtert hinzusetzen. Die Form sollte bis zum Abschluss der Diskussion gewahrt werden, und man sollte wie auch beim Vortrag vorne stehen bleiben.
Juli 2nd, 2011
Categories: Vorlesungen, Studium, Allgemein | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Obwohl das Frühlingswetter dieses Jahr regelrecht sommerlich daher kommt, verzichten viele Deutsche zur Zeit auf typische Sommersalate. Denn sowohl vor dem Verzehr roher Tomaten, Blattsalate, als auch Salatgurken wird gewarnt: Es droht eine Infektion mit einer besonders gefährlichen Variante von enterohämorrhagischen E. coli - kurz EHEC.
Bisher verlief die Suche nach der Infektionsquelle ergebnislos. Die Warnung vor den zuerst verdächtigten spanischen Gurken hat sich als voreilig entpuppt. Nun geht die Ursachenforschung also weiter. An ihr beteiligen sich nun auch Forscher des in Saarbrücken angesiedelten Max-Planck-Instituts für Informatik: Die Forschungsgruppe von Dr. Jan Baumbach will mit Methoden der Bioinformatik bei der Entwicklung von wirksamen Medikamenten gegen EHEC-Infektionen helfen.
Dazu kann man sich beim SR in der Online-Mediathek ein Interview mit Dr. Baumbach ansehen, das am 31.5. gesendet wurde. Der relevante Inhalt beginnt bei Minute 3:50.
Juni 1st, 2011
Categories: Campus, Allgemein | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Dozenten: Prof. Dr. Volkhard Helms und Dr. Tihamér Geyer
Semester: Winter ‘10/’11
Website: http://gepard.bioinformatik.uni-saarland.de/teaching/ws-2010-11/bioinformatik-iii
Die beiden Dozenten hielten jeweils etwa die Hälfte der 22 Vorlesungen. Beide verstanden es sehr gut, den Stoff interessant und verständlich vorzutragen. Der Stoff von Bioinformatik 3 konzentriert sich auf integrierte Biologie und Systembiologie - Themen die ansonsten im Studium etwas zu kurz kommen. Hier erhält man eine solide Einführung in biologische Netzwerke sowie die Simulation biologischer Prozesse. Um den Stoff zu vertiefen, empfiehlt es sich Professor Helms Buch zum Thema zu kaufen:
Principles of Computational Cell Biology
Der Aufbau der Vorlesung entspricht weitgehend dem üblichen Schema einer 9-Punkte-Vorlesung:
- 2x pro Woche gibt es 1,5 Stunden Vorlesung
- 1x pro Woche gibt es ein Übungsblatt (allein oder zu zweit zu bearbeiten, 50% der Punkte zur Klausurzulassung benötigt)
- 1x pro Woche gibt es ein Tutorial (dauerte meistens keine ganze Stunde, 1x Vorrechnen zur Klausurzulassung notwendig)
- 1 Klausur zum Semesterende
Zusätzlich gab es über das Semester verteilt 4 so genannte Minitests. Diese entsprechen allerdings eher Teilklausuren, denn sie waren nicht nur relativ anspruchsvoll, sondern sie machen insgesamt auch die Hälfte der Endnote aus. Dabei zählen nur die 3 besten Noten.
Vom Aufwand her ist die Vorlesung angemessen. Für die Übungsblätter gibt es immer Einiges zu Programmieren. Dabei wird Python verwendet. Teilweise waren die wöchentlichen Aufgaben schon fast ein wenig zu viel. Wenigstens wurde vor den Minitests immer eine Übungsblatt-Pause eingelegt, so dass uns die Doppelbelastung Programmieren/Lernen erspart wurde. Die Tests und Klausuren waren vom Inhalt her sehr gut auf die Vorlesungen abgestimmt, das heißt also durch gute Vorbereitung leicht zu schaffen.
Insgesamt war es eine gut vorbereitete und strukturierte Vorlesung, die Spaß gemacht hat und definitiv empfehlenswert ist.
Interessanterweise wurden uns die Ergebnisse der Vorlesungsevaluation zur Verfügung gestellt.
April 5th, 2011
Categories: Vorlesungen, Studium | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Natürlich wird einem in den Semesterferien auch ohne sinnvolle Beschäftigung nie langweilig. Wer aber dennoch etwas lernen, Geld verdienen oder schon einmal Kontakte in die Geschäftswelt knüpfen will, für den gibt es jetzt richtig gute Neuigkeiten:
Es geht auch alles auf einmal!
Und zwar mit dem Unternehmensstipendium der Praxis Academy. Hier eine kurze Beschreibung:
*Wer wir sind?*
Der Campus of Excellence (COE), eine gemeinnützige Initiative von fast
100 Partnern unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung, vergibt auch 2011 wieder Unternehmensstipendien.
*Was wir bieten?*
40 Studierende haben die Chance, in der Praxis Academy anspruchsvolle
Projekte in den Partnerunternehmen des COE zu bearbeiten (einheitliche
Vergütung 1500,- Euro). Studierende und Unternehmen werden dabei von
ausgewählten Experten fachwissenschaftlich begleitet, so dass die Praxis
Academy in Bachelor- und Masterstudiengängen mit 6 ECTS-Credits als
Leistungsnachweis ins Studium eingebracht werden kann (Dies ist jedoch
nur nach individueller Absprache mit der jeweiligen Studiengangsleitung
möglich).
Bisher sind erst wenige Projekte online, aber das Ganze hat ja auch noch etwas Zeit, denn die Praktika sollen vom 15.8. bis zum 30.09.2011 stattfinden. 1500 € für ein Praktikum von 1.5 Monaten ist eine anständige Bezahlung. Dass man dafür auch noch Credit Points bekommt - um so besser!
Für mich kommt eine Teilnahme leider nicht in Frage, da ich zu diesem Zeitpunkt in der Abschlussphase meiner Masterarbeit stecken werde. Sonst würde ich mich definitiv bewerben. (Die Bewerbungsphase geht übrigens vom 1.2. bis zum 15.3.)
Allen anderen viel Erfolg!
Eine tolle Alternative für Coder ist natürlich der Google Summer of Code (GSoC). Die Infos für den GSoC 2011 dürften bald online sein.
Januar 19th, 2011
Categories: Diverses, Studium, Allgemein | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Gelegenheiten
Informatik-Praktikum bei Mercedes Benz
“Mercedes-Benz Molsheim, ein Unternehmen der Daimler AG, ist stets auf
der Suche nach qualifizierten und motivierten Studenten, die Interesse
an einem Informatik-Praktikum haben. Molsheim liegt im französischen
Elsass, etwa 25km entfernt von Straßburg, und ist von dort aus mit dem
Zug in 15 min zu erreichen. Das Mercedes-Benz-Werk in Molsheim ist
spezialisiert auf die Anpassung von Nutzfahrzeugen an Kundensonderwünsche.”
Dauer: 6 Monate
Voraussetzungen: Informatikstudium, Englisch-, evtl. Französischkenntnisse, Erfahrung in Websitegestaltung
Aufgabe: Neuprogrammierung einer bestehenden VBA-Client-/Server-Anwendung in .NET.
Bewerbungsunterlagen: Lebenslauf, Motivationsschreiben
Kontakt: Jean-Marc Kedinger, jean-marc.kedinger@daimler.com, Tel. +33 388 47 88 36
PhD-Stelle bei KIST-Europe / MPII
“We study volatile metabolites in exhaled human air with various medical applications. We measure
human breath by utilizing ion mobility spectrometers (IMSs). You will be responsible for the
development of integrated data analysis platforms for this kind of data sets. You will have access to
medical real world data gathered from many collaborating hospitals all over Germany. The goal is to
provide computational tools that help with the data handling as well as the classification of patients,
diseases, cancer, medication, etc. Our technology finds various applications in hospitals, for instance,
for the cheap and early identification of lung diseases in intensive care and point of care units.”
Voraussetzungen: Master in Bioinformatik o.ä., Englischkenntnisse, Programmierkenntnisse, Methodenkompetenz in der Softwareentwicklung, Kenntnisse in Maschinenlernen, Statistik und Molekularbiologie
Aufgabe: Datenbankentwicklung, Statistische Auswertung, Entwicklung einer Pipeline, sowie von Clustering- und Maschinenlernen-Werkzeugen
Bewerbungsunterlagen: Lebenslauf, Motivationsschreiben, Publikationsliste, 3 Kontakte für Empfehlungsschreiben
Kontakt: Jan Baumbach, jbaumbac@mpi-inf.mpg.de, eMail-Betreff “KIST-MPI-Metabolomics”
PhD-Stelle am Lehrstuhl für Software Engineering (Prof. Dr. Andreas Zeller)
“Our work centers on how to increase programmer productivity and program quality (program testing, specification mining, automatic parallelization, empirical software engineering). Our group currently consists of one professor, one post-doc, and twelve PhD students. We have a record of substantial impact at international venues, are well funded, and are fun to work with. We cooperate with researchers around the world, and get PhD student funding from companies like Google, Microsoft, or SAP. Just recently, we obtained a 750.000$ focused research award from Google.”
Voraussetzungen: Master in Informatik o.ä. mit guten Noten, Programmiererfahrung, Englischkenntnisse, Präsentations-Skills
Aufgabe: Verschiedene
Bewerbungsunterlagen: Lebenslauf, Zeugnisse, Motivationsschreiben, Empfehlungsschreiben
Kontakt: Andreas Zeller, zeller@cs.uni-saarland.de
Fristen
14. Januar 2011
Letzte Gelegenheit…
… sich zur Feier anlässlich des 10-jährigen Bestehens des ZBI anzumelden!
Sie findet am 23. März statt.
Es lohnt sich, weil…
… es Reden von renommierten Forschern geben wird, weil es eine gute Gelegenheit zum Netzwerken ist, und zu guter Letzt, weil man rund um die Uhr bestens verpflegt wird: Kaffee, Lunch, Kaffee, Abendessen.
25. Februar 2011
Letzte Gelegenheit…
… sich innerhalb der regulären Frist für das kommende Sommersemester zurückzumelden! Die Rückmeldungsphase beginnt übrigens schon am 17. Januar.
Es lohnt sich, weil…
… man dann nur den normalen Semesterbeitrag ohne Nachmeldegebühr bezahlen muss.
15. März 2011
Letzte Gelegenheit…
… sich bei Bock&Seip seine Buchbestellung abzuholen. Da man auch eine gewisse Dauer für die Bestellung einkalkulieren muss, sollte man seine Literatur spätestens zwei Wochen vorher bestellen.
Es lohnt sich, weil…
… die Bücher aus den Kompensationsmitteln bezahlt werden, die den Wegfall der Studiengebühren abmildern sollen. Man bekommt sie also bis zu einer Summe von € 100 geschenkt!
Januar 12th, 2011
Categories: Studium, Allgemein | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Das Sommerfest wurde auf Donnerstag, den 1.7. vorverlegt.
Außerdem wird zusammen mit den Informatikern und Mathematikern gefeiert.
Der Ort des Geschehens wurde auf den Platz vor dem Gebäude unserer neuen Bibliothek verlegt.
Juni 15th, 2010
Categories: Campus, Studium, Allgemein | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Am 7.7.2010 findet wieder das jährliche Bioinfos-Sommerfest statt. Dabei gibt es Schwenker, Salate und etwas zum Trinken. Sogar an Vegetarier ist gedacht, für sie gibt es gegrillten Feta. Ein paar Bierzeltgarnituren bieten Sitzgelegenheiten. Bei dem Fest geht es immer ganz gemütlich zu, jeder kann sich da wohlfühlen.
Wer also Zeit hat, sollte an diesem Mittwoch zwischen 11 und 22 Uhr mal auf dem Platz zwischen MPI- und Informatikgebäude vorbeischauen.
Juni 7th, 2010
Categories: Campus, Studium, Allgemein | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Es war schon ein würdiger Abschluss für ein Studium:
Am 28. Mai wurden in der Aula der Saarland-Universität die Informatik-Absolventen des vergangenen Semesters gefeiert.
Festliche Reden mit kleinen Schönheitsfehlern
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Rede des Vizepräsidenten für Forschung und Technologietransfer Prof. Dr. Matthias Hannig. Der Mediziner vertrat in Frack und weißer Fliege würdevoll den Universitätspräsidenten Prof. Dr. Volker Linneweber, der wohl verhindert war.

Seine Rede war trotz der anfänglichen Ankündigung, dass es heute um die Absolventen und deren Leistungen und Zukunft gehe, eher ein Loblied auf die saarländische Informatikausbildung. Er schwärmte von den Chancen, die sich zukünftig beispielsweise aus der Anwendung von Algorithmen auf Sammlungen medizinischer Daten ergeben würden. Dabei entging ihm offenbar die Tatsache, dass genau solche Anwendungen in der Bioinformatik bereits realisiert werden.
Auch über die Bemerkung, wir sollen die Kunde von der hohen Qualität des Informatikstudiums in Saarbrücken “ins Reich” hinaustragen, konnte man etwas irritiert sein. Dennoch kam insgesamt eine festliche Stimmung auf.
Danach hielt Prof. Dr. Holger Hermanns, Dekan der Mathematik- und Informatikfakultät, einen Vortrag über Informatik in allen möglichen Anwendungsgebieten. Schließlich wollte er den in Scharen angereisten Eltern gerne verständlich machen, wozu die von ihnen finanzierte Ausbildung in Zukunft gut sein wird.

Diverse Negativbeispiele zeigten, dass durch Fehler in der Programmierung mittlerweile große Geldmengen vernichtet werden können (Kursstürze, explodierende Raketen, …) - natürlich ein Ausweis für die enorme Relevanz dieses Bereichs. Hoffentlich haben die Eltern da keine Angst bekommen.
Fleißiges Händeschütteln
Im Anschluss wurden zwei Absolventen für ihre herausragenden Leistungen geehrt:
- David Spieler
Er erhielt als Auszeichnung für seinen exzellenten Masterabschluss in Informatik die Günter-Hotz-Medaille. Seine Abschlussarbeit “Model Checking of Oscillatory and Noisy Periodic Behavior in Markovian Population Models” hat er bei Dr. Verena Wolf und Prof. Holger Hermanns geschrieben.

- Radu Curticapean
Für seine Bachelorarbeit “Clustering-based Audio Segmentation with Applications to Music Structure Analysis” bei Dr. Meinard Müller erhält er den Bachelor-Preis.
Danach erhielten alle Absolventen ihre Urkunden. Es wurden fleißig Fotos gemacht (auch von einem professionellen Fotografen) und Hände geschüttelt. Interessant zu beobachten war, dass tatsächlich alle 35 Abschluss- und Doktorarbeiten in Englisch verfasst worden waren, obwohl das zumindest im Bachelor optional ist.
Das anschließend aufgenommene Gruppenfoto der Absolventen wird demnächst hier veröffentlicht.
Hungrig und neugierig
Zum Ausklang gab es - wie auf der Einladung angekündigt - ein “festliches Buffet”, leider ohne die ebenfalls angekündigte musikalische Begleitung. Spätestens beim Buffet wurde klar, dass sich die Organisatoren wirklich richtig Mühe gegeben hatten. Ein Blick in die Speisekarte macht hungrig und neugierig:
Salate
Israelischer Fenchelsalat mit Frühlingslauch, Chili und Minze in saurer Sahne
Tabouleh (Couscoussalat mit Paprike, Oliven, Tomaten, Minze und Schafskäse)
Linsensalat mit Frühlingslauch, Koriander und Garnelen
Lauchsalat mit getrockneten Aprikosen
Vorspeisen
Zander und Lachs gebeizt mit Limetten, Chilistreifen und Haselnüssen
Gefüllte Tomaten mit Paprika, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Kreuzkümmel und Schafskäse
Pikant gewürzte Hackfleischspieße auf Tomaten und Zwiebeln
Tranchen von rosa gebratener Entenbrust
Gebratene Zucchini- und Auberginenscheiben
Kichererbsenpüree mit Sesam
…dazu reichen wir Harissa, Feigenchutney, Sesam-Knoblauch-Dip, orientalischen Minzdip, Joghurtdip mit Chili, Ingwer und Knoblauch
Hauptspeisen
Hähnchenbruströllchen, gefüllt mit Mandeln und Fetakäse, in Orangensauce, dazu Safranreis
Lammragout mit Aprikosen, Rosinen, Feigen und Nüssen, dazu Couscous
Gebackener Rotbarsch auf Staudensellerie-Tomaten-Gemüse mit Knoblauch und Kreuzkümmel, dazu gebratener Zwiebelreis
Gemüsecurry mit Blumenkohl, Möhren, Erbsen, Zucchini, dazu Salzkartoffelschnitze
Desserts
Persischer süßer Reis mit Pistazien, Zimt und Granatapfelkernen
Fruchtsalat mit Mandeln, Sultaninen, Honig, Minze und Walnüssen
Birnengratin mit Vanillesoße
Wow!
Und so sieht eine frisch gebackene “Bachelor of Science in Bioinformatik” aus:

Juni 2nd, 2010
Categories: Campus, Studium, Allgemein | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
Dozenten: Prof. Dr. Volkhard Helms, Dr. Tihamér Geyer
Semester: Winter ‘09/’10
Website: http://gepard.bioinformatik.uni-saarland.de/teaching/previous-semesters/ss-2009/sww-bioinformatik/sww-bioinformatik-ss09
Im Bioinformatikstudium muss man viel programmieren. Das ist auch gut so. Dennoch hatte ich häufig das Gefühl etwas zu verpassen, denn nur sehr wenige Vorlesungen beschäftigen sich mit der Anwendung von Bioinformatiksoftware. Trotzdem wird erwartet, dass man zumindest die verbreiteten Tools, wie beispielsweise Proteindatenbanken und Alignmentsoftware benutzen kann, wenn es notwendig ist. Und notwendig wird es meistens spätestens bei der Abschlussarbeit.
In Softwarewerkzeuge lernt man nun genau das. Neben der Vorlesung gilt es 3 Projekte zu bearbeiten, jeweils in Zweiergruppen. Die Aufgaben bestehen aus kleinen Forschungsaufträgen, die man mit Hilfe von gängiger Bioinfo-Software lösen kann. So lernt man beispielsweise ClustalW und BLAST gut kennen.
Wenn man sich bei den Projekten Mühe gibt, kann man damit sogar am Schluss seine Note verbessern.
Um den Schein zu bekommen, muss man aber eigentlich nur die Klausur zum Ende der Vorlesung bestehen, was auch jeder schaffen kann. Wer den Bachelor mit der Vertiefungsrichtung “Angewandte Bioinformatik / BI” abschließen will, sollte darauf achten, dass diese Vorlesung dann als Praktikum der Bioinformatik verpflichtend zum Vorlesungsplan gehört.
Mai 25th, 2010
Categories: Vorlesungen | Author: Eva Kiszka | Comments: No Comments |
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